Imkerverein Rotenburg (Wümme)
im Landesverband Hannoverscher Imker e.V.
Organisation der Imker im Altkreis Rotenburg

Neuer Grundkurs 2018 – Einführung in die Imkerei – beginnt am 3. Februar 2018

Veranstaltungsort ist das Heimatmuseum in Rotenburg. Der Grundkurs - Einführung in die Imkerei - umfaßt 7 Veranstaltungstage.


Die Teilnehmer des Grundkurses 2017 haben viel über Bienen und Imkerei gelernt. Alle waren mit Freude und Eifer dabei.
Links im Bild die Kursleiter Sven Scupin und Elli Döbler.

Die Teilnehmer entdeckeln die mit Honig gefüllten Waben. Um den köstlichen Honig genießen zu können, mußten die honiggefüllten Waben erst einmal ausgeschleudert werden.

Der vorjährige Einführungskurs in die Imkerei ging mit der Ernte des Honigs zu Ende. Die Teilnehmer lernten viel über Bienen und Imkererei. Interessiert und spannend verfolgten die Teilnehmer durch Anleitung von Elli Döbler und Sven Scupin den gesammten Ablauf eines Bienenjahres.

Einführung in die Königinnenzucht


Hermann Rosebrock zeigt das Umlarven der kleinen Rundmaden.

Im Frühsommer 2017 führte der Imkerverein Rotenburg - mit Hermann Rosebrock und Irma Klawitter als Referenten - einen Einführungskurs in die Königinnenzucht durch.

Die Teilnehmer wurden in Theorie und Praxis von den Referenten unterwiesen. Beim Umlarven ist viel Gesckicklichkeit gefordert und von den Teilnehmern wurden verschiedene Umlarvbestecke ausprobiert.

Zum Kurs gehörte weiterhin das Umsetzen in Einwabenkästchen (EWK) und Zusetzen der jungen Königin, welches Hermann Rosebrock gekonnt demonstrierte.

Alle Teilnehmer waren mit Eifer dabei und nahmen viele Eindrücke und Anregungen mit.

Auch im nächsten Jahr ist ein weiterer Königinnenzucht-Kursus angedacht.



50 neue Bienenseuchen-Sachverständige im Landkreis

Mit Klopfholz und Pinzette

„Es ist wichtig, möglich viele Imker im Umgang mit Bienenkrankheiten zu schulen“ eröffnete der Kreisimkervereinsvorsitzende Peter Senkpiel die 3tägige Veranstaltung.

Kreisveterinärin Dr. Susanne Junknitz war hoch erfreut über die hohe Teilnehmerzahl, denn 50 Imker wollten sich zum Seuchen-Sachverständigen ausbilden lassen „Wir brauchen Sie dringend zur Unterstützung!“ erklärte die passionierte Veterinärin und Imkerin. Guido Eich vom Laves (Bieneninstitut) Celle referierte kompetent und immer mit einer Portion Humor über die verschiedenen Bienenkrankheiten. „Die schlimmste Geißel der Bienen ist die Varrooatose, aus ihr folgen viel andere Erkrankungen“ erklärte er.

Anhand vieler Beispiele wurden Möglichkeiten zur Diagnose und Behandlung der verschiedenen Krankheiten dargestellt: mit der Pinzette wird die Amerikanische Faulbrut diagnostiziert, Verhaltensmaßnahmen für den Sachverständigen wurden geübt, die Klopfprobe wurde praktisch durchgeführt. „Soviel Input muss auf meine Festplatte passen“ äußerte sich Heinz Röhrs vom Rotenburger Imkerverein.

Dank vieler Wiederholungen und umfassendem Bildmaterial waren alle Teilnehmer am Ende des Lehrgangs zufrieden und fühlten sich sehr gut informiert. Eine Prüfung rundete die Veranstaltung ab. Mehreren Imkern konnte am Ende bereits das Zertifikat von Guido Eich ausgehändigt werden, die anderen müssen noch den praktischen Teil absolvieren


Rund fünfzig Imkerinnen und Imker nahmen am Seuchenlehrgang des Kreis-Imkervereins teil.

Nach Abschluß der praktischen Prüfung erhielten die Teilnehmer das Zertifikat zum Bienen-Seuchensachverständigen.

Lehrbienenstand auf dem Heimathausgelände an der Burgstraße in Rotenburg mit zwei Völkern, gespendet vom Rotenburger Imkerverein.

Honigspeicher auf dem Heimathausgelände in Rotenburg.